Starkbier-Stammtisch abgesagt

am Mittwoch, 23 März 2016.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Anschläge in Brüssel und als Ausdruck der Anteilnahme mit den Angehörigen der Toten und  allen Verletzten sowie deren Angehörigen verzichtet die Junge Union Nördlingen auf die Ausrichtung des diesjährigen Starkbierstammtisches am Karsamstag.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern dieser brutalen und blinden Angriffe auf unsere freiheitlichen demokratischen Werte in Europa!

 Keine Religion rechtfertigt Terror ! ! !

Leserbriefe der SPD im Landkreis

am Donnerstag, 11 Februar 2016.

Als Antwort auf unser Statement zum beabsichtigten Wiederantritt von Frau Fograscher veröffentlichten die verschiedensten Mandatsträger Leserbriefe in den lokalen Medien. Dabei zeigte sich einmal mehr der desolate Zustand dieser einstigen Volkspartei.

Zunächst scheint es, dass außer den erwähnten Mandatsträgern keine weiteren politisch interessierten Mitglieder vorhanden zu sein scheinen, wobei das abgestimmte Veröffentlichen eines Leserbriefes pro Tag geradezu lächerlich wirkt und an Polemik nicht zu überbieten ist. Antworten werden in strenger Hierarchie nach und nach verfasst, sogar die eigentlich nicht existenten JuSos werden ausgegraben, um aktiv zu wirken. Dabei strotzen alle Beiträge nicht nur vor inhaltlichen Fehlern, sondern sind fast ausnahmslos persönlich diffamierend und zeigen den Gipfel der politischen Ahnungslosigkeit im falschen Benennen unserer Vorstandsmitglieder.

Wer nicht einmal weiß, mit wem er es als politischen Gegner zu tun hat, sollte sich weniger weit aus dem Fenster lehnen anstatt in der Öffentlichkeit seine politische Unbedarftheit zu beweisen!

Gabriele Fograscher

am Montag, 08 Februar 2016.

In Gutsherrenmanier hat Frau Fograscher (SPD) letzte Woche in den Rieser Nachrichten angekündigt, dass sie über 2017 hinaus Mitglied des Deutschen Bundestages bleiben will.

Für unseren stellvertretenden Ortsvorsitzenden Matthias Forster war dies Anlass ein paar Zeilen zu formulieren, die -leider in gekürzter Version- heute auch als Leserbrief in den Rieser Nachrichten erschienen sind.

Zu Fograschers Äußerung positioniert sich die JU Nördlingen wie folgt :

Mit Entsetzen konnten wir Frau Fograschers Äußerung zur Kenntnis nehmen, dass diese über 2017 hinaus Mitglied des Bundestages bleiben wolle.
Bereits seit 1994 gehört Frau Fograscher für die SPD dem Deutschen Bundestag an und wohl nicht nur wir fragen uns, welche Spuren die ehrenwerte Frau Abgeordnete in diesen 22 (!) Jahren hinterlassen hat?

Auch ein Blick auf ihre sonstigen Funktionen spricht Bände. Natürlich kann nicht jeder Bundestagsabgeordnete eines Tages Minister oder Staatssekretär werden, doch übernehmen fähige und fleißige Abgeordnete im Laufe der Jahre Aufgaben in Ihrer Fraktion wie beispielsweise die Leitung einer Arbeitsgruppe oder den Vorsitz eines Bundestagsausschusses.

Obwohl Fograscher aufgrund Ihres Mandats seit 1994 zu den erfahrensten Kräften Ihrer Fraktion zählen muss, kam Sie bis heute nicht in den Genuss solcher Aufgaben.
Von der Fraktionsspitze entgegengebrachtes Vertrauen sieht anders aus.

Bezeichnend ist beispielsweise auch, dass bei den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD nach der Bundestagswahl im Herbst 2013 im Gegensatz zu Fograscher Ulrich Lange für seine Fraktion mit am Verhandlungstisch saß, der erst 2009 (!) und damit sage und schreibe 15 Jahre nach Fograscher in den Bundestag eingezogen ist.

Natürlich sagt eine Personalie wie Fograscher auch viel über den desolaten Zustand der Bayern-SPD aus. Fograscher holte bei der Bundestagswahl 2013 nur magere 17,7 % der Erststimmen und war damit gegen Ulrich Lange, der über 60% der Stimmen erhielt, abermals völlig chancenlos. Bezeichnend ist, dass Fograscher auf Platz 4 (!) der SPD- Landesliste in den Bundestag einzog. Der personelle Zustand der Genossen muss wirklich katastrophal sein.
Vielleicht lässt die Personalie Fograscher auch Rückschlüsse auf den Zustand der SPD im Allgemeinen zu. Die einstige Volkspartei großer Politiker wie Willy Brandt oder Helmut Schmidt liegt laut aktuellen Umfrage bei 15 % in Baden-Württemberg und hat sich nach der Landtagswahl 2014 in Thüringen, 25 Jahre nach dem Mauerfall, dazu erniedrigt, mit ihren erbärmlichen 12,4 % dem ersten linken Ministerpräsidenten ins Amt zu helfen. Das Regieren der SED-Nachfolgepartei in einem Bundesland, das von der zweiten im 20. Jahrhundert auf deutschem Boden errichteten Diktatur umfasst war, ist in unseren Augen schier unerträglich.

Was uns hauptsächlich stört, ist, dass Volksvertreter wie Gabriele Fograscher, die in Ihrer eigenen Heimat keinerlei Präsenz zeigen und Nichts bewirken, für die allgemeine Politikverdrossenheit verantwortlich sind und damit auch den Vormarsch radikaler Parteien wie der Linken und der AfD zu verantworten haben.

Beispielsweise war von Frau Fograscher kein nennenswertes Engagement, keine Solidarisierung mit der Kathrein-Belegschaft zu registrieren. Für eine sozialdemokratische Politikerin ist das unserer Meinung nach ein Armutszeugnis.

Frau Fograscher, klammern Sie sich nicht an Ihr Mandat, machen Sie Platz für Menschen, denen wirklich etwas daran liegt, Nördlingen und Nordschwaben nach vorne zu bringen!